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2006

27. 03. 2006


DYWIDAG baute IKEA Haid II:
Der „heißeste Winter“ seit Jahren

Ein Projekt mit zahlreichen Herausforderungen im Rückspiegel.
WIEN/LINZ. Im oberösterreichischen Haid, direkt an der Westautobahn wurde der zweitgrößte IKEA Markt Österreichs eröffnet. Aber auch der schnellste. Nur 160 Tage vergingen zwischen Auftragsunterzeichnung und Fertigstellung. Realisiert wurde das rekordverdächtige Bauprojekt von Dywidag, Dyckerhoff & Widmann, als Generalunternehmer und Spezialist für Großprojekte mit knappen Bauzeiten.

Kurze Vorlaufzeit.
„Wir waren schnell. Trotz Jahrhundertwinter und extrem kurzer Vorlaufzeit“, schildert Direktor Ing. Herbert Berger, Dywidag Geschäftsführer. Ihm gelang es, sein Baustellen-Team nicht nur auf den magischen 16. Februar 2006, den IKEA-Eröffnungstag, einzuschwören, sondern auch immer wieder neu zu motivieren.

Motivierte Mannschaft.
„Motivieren wofür?“, wird mancher fragen, ist doch der Job der Mannschaft. Stimmt grundsätzlich. Nur, im konkreten Fall unterstützte der Winter mit Schneemengen und lang anhaltenden Minusgraden den Generalunternehmer nur in bescheidenem Maße.

Es herrscht immer Bauwetter.
Berger bringt es auf den Punkt: „Es war kein Bauwetter, aber wir haben es zum Bauwetter erklärt.“ Aus einer Reihe an schnellen Lösungen und Herausforderungen werfen wir einen etwas genaueren Blick auf das heiß-kalte Finale. Es spricht für das gesamte Projekt und schildert durchaus brauchbar, wie Dywidag als Generalunternehmer die Einhaltung eines Eröffnungstermins ermöglicht. Auch wenn sich klimatisch alles dagegen zu sträuben scheint.

Coole „Asphalt-Cowboys“.
Ikea Markt fertig, aber der Parkplatz eine Baustelle. Unvorstellbar. Danach sah es (kurzzeitig) aus. Asphaltieren bei Minus 18 Grad ist normalerweise kein Thema, das bestätigten alle „Asphalt-Cowboys“ zwischen Haid und Uppsala. 20.000 Quadratmeter Boden warteten auf "Staubfreimachung", wie es früher so schön hieß. Jahrhundert-Schneefall sorgte zusätzlich zum Mega-Frost für Herausforderungen. Peilversuche im Tiefschnee sind nur bedingt zielführend.

Konventionell keine Chance.

Konventionell ist da nichts zu machen, beschloss Berger und startete mit kritischem Blick auf den Kalender seine Überzeugungsarbeit. Die Zutaten für die Realisierung: Schneepflüge und fahrbare Bodenwärmer.
Ziel: Scheinbar Unmögliches möglich machen.

Heißer Trick.
Die Bitumen-Kies-Schicht wurde von Minus 18 auf satte 150 Grad aufgeheizt und mit diesem bisher noch nicht wirklich erprobten Trick konnte die schwarze Schicht aufgetragen werden.

Ein Grenzgang.
„Wir gingen ans Limit von Menschen und Geräten“, resümiert Berger nach der Eröffnung und betont, dass dieser Einsatz zwar ein Pilotprojekt gewesen sei, aber keinesfalls eine Empfehlung für die Zukunft, ähnlich vorzugehen. „Bei dieser Vorgangsweise bleibt ein Restrisiko in Form von Setzungen, das wir als Generalunternehmer zu tragen haben.“

Außergewöhnlicher Anlass.

„Außergewöhnliche Kunden brauchen unkonventionelle Lösungen“, so Berger. Ein Verweis auf die Witterung oder die Baunorm wäre durchaus möglich gewesen. Doch: „Der Termin wäre geplatzt und das passt nicht zu Dywidag!“

Fakten, Dimensionen.
Hier noch ein paar Fakten, die die Dimension von IKEA Haid II veranschaulichen: Die Auftragssumme betrug rund 18 Mio. Euro, der umbaute Raum misst 266.000 Kubikmeter, die Gesamtfläche der Böden beträgt 45.500 Quadratmeter. Durchschnittlich wurden 1.662 Kubikmeter Raum pro Tag errichtet. Allein der Aushub: 80.000 Kubikmeter, umgerechnet 10.000 Lkw. Hintereinander gereiht ein Konvoi mit 100 Kilometern Länge.

Positive Signale.
„Für uns war dieser Jahrhundert-Winter eine der heißesten Phasen“, resümiert Berger und blickt längst tatendurstig nach vorne: „Wir freuen uns bereits auf einen heißen Bau-Sommer.“


 
 
DYWIDAG Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m.b.H. | Thanhoferstraße 5-7 | A-4021 Linz | Tel. +43 (0) 732 383291-0 | Fax: +43 (0) 732 383291-40